
Kosten im Blick: Die neue Honorarempfehlung für die Prüfung von Abwassersammelgruben
Nachdem wir im letzten Artikel über die neue Prüfungspflicht nach Art. 60a BayWG informiert haben, stellt sich für viele Betreiber und Landwirte die Frage: Mit welchen Kosten ist für die Bescheinigung zu rechnen?
Um Transparenz und faire Preise zu gewährleisten, hat der Verband Privater Sachverständiger in der Wasserwirtschaft (VPSWas) eine aktualisierte Honorarempfehlung herausgegeben (Stand: 30.01.2026). Diese dient Ihnen als Orientierungshilfe bei der Angebotseinholung.
Was kostet die Bescheinigung einer Abwassersammelgrube?
Unter Punkt 3 der Honorarempfehlung finden Sie die Informationen für Abwassersammelgruben. Die Prüfung einer abflusslosen Grube ist eine qualifizierte Sachverständigenleistung. Die Honorarempfehlung des Verbandes berücksichtigt neben der Tätigkeit vor Ort unter anderem:
- Die hohe fachliche Qualifikation und regelmäßige Fortbildungspflicht.
- Die Haftung und das unternehmerische Risiko des Sachverständigen.
- Den bürokratischen Aufwand für die rechtssichere Dokumentation gegenüber der Behörde.
Zusätzlichen Aufwand vermeiden
Sie können die Kosten gering halten, indem Sie den Termin optimal vorbereiten. Müssen Unterlagen (wie Abfuhrbelege oder Pläne) erst mühsam durch den PSW beschafft werden oder ist eine Nachprüfung wegen mangelhafter Reinigung nötig, empfiehlt der Verband diesen Mehraufwand nach Stundensatz abzurechen.
Unser Tipp: Nutzen Sie unsere Checkliste für Betreiber von Abwassersammelgruben, um die Unterlagen vorab vollständig bereitzulegen und die Grube vorzubereiten.
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